Cluster Medizintechnik

Forum MedTech Pharma e.V. und
Medical Valley Europäische Metropolregion Nürnberg e.V.

Expertenkreise

  • Smart Home

Der Markt für Smart Home Lösungen in Deutschland wächst rasant. Die immer älter werdende Bevölkerung, die Auswirkungen der Energiewende und ein gestiegenes Sicherheitsbedürfnis sind die drei wichtigsten Kaufmotive. Vor diesem Hintergrund vernetzt der Smart Home Expertenkreis Akteure der Branche, um aktuelle Entwicklungen zu diskutieren und die Erstellung von Leitlinien und Empfehlungen voranzutreiben. Zu den adressierten Themenschwerpunkten gehören u.a. der demografische Wandel, selbstbestimmtes Wohnen im Alter, Ambient Assisted Living AAL, Pflege, Wearables, Vitalparameter-Messungen, eHealth, Telemedizin, digitales Gesundheitswesen und Datensicherheit. Passend zum jeweiligen Thema finden die Treffen bei wechselnden Gastgebern statt. Die Formate beinhalten sowohl Keynote-, Impuls- oder Pitchvorträge als auch interaktive Elemente, wie moderierte Workshops, World Cafés oder Podiumsdiskussionen unter Einbindung aller Teilnehmer.
Ansprechpartner: Jürgen Frickinger

  • Pflegeinnovationen

Seit Oktober 2015 trifft sich der vom Forum MedTech Pharma ins Leben gerufene Expertenkreis „Pflegeinnovationen“. Durch die Zusammensetzung der Teilnehmer (Pflegeeinrichtungen, Kliniken, Hochschulen, Krankenkassen, MDK, Unternehmen) wird ein interdisziplinärer und intensiver Austausch gefördert. Themen wie Technik und Digitalisierung in der Pflege und die Betrachtung von Versorgungsketten- und Schnittstellenmanagement, eine patientenorientierte Versorgung sowie das Thema Fachkräfte & Aus- und Weiterbildung werden hier diskutiert. Veränderte Versorgungsstrukturen erfordern zudem die Optimierung zeitlicher und finanzieller Ressourcen sowie die Schaffung neuer Finanzierungs- und Geschäftsmodelle. Thematisiert wird auch die Sicherstellung einer flächendeckenden Versorgung, die aufgrund von regionalen Versorgungsunterschieden nötig ist.
Ansprechpartnerin: Bianca Heinrich

  • Robotik in der Rehabilitation

Vertreter aus den Bereichen Industrie, Forschung, klinische Anwendung, Politik und Kostenerstattung diskutierten in den Jahren 2015 – 2017 intensiv über die Einführung und Etablierung robotischer Systeme in der Rehabilitation, beispielsweise in den Bereichen Schlaganfall und Querschnittslähmung. Die hohe gesundheitsökonomische Bedeutung ist durch eine wachsende Anzahl von Patienten bei gleichzeitig limitierten Ressourcen therapeutischer Angebote gekennzeichnet. Der Zugang in das Erstattungssystem von innovativen Systemen mit hohem Patientennutzen erfordert eine vertiefte Diskussion aller Beteiligten unter Berücksichtigung vorhandener Rahmenbedingungen und unterschiedlicher Interessen. Im Kontext von Gesetzesvorgaben (SGB V), Selbstverwaltungsorganen (G-BA), Nachweispflichten zum Patientennutzen und zur Wirtschaftlichkeit (IQWIG) sowie weiteren Verbesserungen vorhandener Systeme haben diese Diskussionen auch für die medizintechnischen Hersteller zur Transparenz und besseren Nutzung der Strukturen beigetragen. Im Februar 2018 wurde ein White Paper erstellt und veröffentlicht, das zur weiteren Diskussion an die Mitglieder des Gesundheitsausschusses des Deutschen Bundestages verschickt wurde. Darin fordert der Expertenkreis nachdrücklich:

Der Expertenkreis fordert zur Erreichung der genannten Ziele, die Zeiten der Prüfung und der Aufnahme in die Erstattung von innovativen Medizinprodukten in Form von robotischen   Systemen für die Rehabilitation wesentlich zu verkürzen. Eine Maßnahme könnte eine Änderung der Verfahrensordnung des G-BA sein, um eine schnellere Methodenbewertung    von innovativen Medizinprodukten, die sich derzeit noch nicht in die existierenden Bewertungsverfahren eingliedern lassen, zu ermöglichen. Dadurch wäre es möglich, robotische Technologien Patienten zeitnah in der Versorgung zur Verfügung zu stellen.


Alle Dokumente können über die Homepages des Forum MedTech Pharma e.V. heruntergeladen werden.

Ansprechpartner: Dr. Dieter Westphal

  • Additive Fertigung

Gegenstand des Expertenkreises "Additive Fertigung in der Medizintechnik" ist die Anwendung der Additiven Fertigung in der Herstellung von medizintechnischen Implantaten (beispielsweise dentale Implantate, (maßgeschneiderte) Implantate für die Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie, Endoprothesen sowie Stents für die Gefäßchirurgie). Hinsichtlich der Materialien sind der Kern Metalle, Polymere und Keramik - aber im Prinzip auch alle anderen, biokompatiblen, für den 3D-Druck geeigneten Materialien sowie Material-Kombinationen. Die Experten kommen aus allen Bereichen der Wertschöpfungskette, d. h., aus der Forschung ebenso wie von Implantat- und Drucker-Herstellern, aus der Auftragsfertigung sowie von spezialisierten Zulieferern und Dienstleistern.
Ansprechpartnerin: Dr. Monika Mügschl-Scharf

  • Ausbildung in der Medizintechnik

Die Medizintechnikbranche ist zum einen gekennzeichnet durch ein breites Spektrum an technischen und medizinischen Bereichen und zum anderen durch komplexe Vorgaben für den Marktzugang. Die vielen verschiedenen Studiengänge für eine Ausbildung in der Medizintechnik setzen dabei unterschiedliche Schwerpunkte, die u. a. durch Zusatzmodule abgebildet werden. Um die Studiengänge zu optimieren und die Studierenden trotz dieser Diversität und den aktuellen Herausforderungen der Branche bestmöglich auf die Praxis vorzubereiten, treffen sich im Expertenkreis „Ausbildung in der Medizintechnik“ Vertreter aus Lehre, Forschung, Benannten Stellen und Industrie. Durch intensiven Austausch soll der Bedarf, vor allem seitens der Industrie, diskutiert und mögliche Lösungsansätze ermittelt werden.
Ansprechpartner: Dr. Frank Miermeister


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